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Juli - Dezember 2004
Anna Smashnova beendet Saison; Serena Williams profitiert
in Linz
(26. Oktober) Anna Smashnova hat ihre Teilnahme
beim WTA Tour Event im österreichischen Linz abgesagt.
Nutznießerin ist Serena Williams, die nun doch im Teilnehmerfeld
des Turniers Unterschlupf gefunden hat.
Williams dürfte über die Aufnahme ins Hauptfeld
umso glücklicher sein, da sie nach einer bislang enttäuschenden
Saison noch immer auf der Jagd nach wertvollen Weltranglistenpunkten
ist. Zusammen mit ihrer Schwester Venus ist es ihr noch nicht
gelungen, sich für die abschließenden Championships
der acht besten Damen in Los Angeles zu qualifizieren.
Bereits vor sieben Tagen hatte Williams deshalb Linz über
ihr Be-gehren informiert, bei den Generali Open 2004 an den
Start gehen zu wollen. Nach ihren kurzfristigen Absagen in
2002 und 2003 wurde sie von der Turnierleitung vorerst jedoch
nur auf die Warteliste gesetzt und rückte erst jetzt,
nach Anna Smashnovas Absage, ins Hauptfeld nach.
Die 28-jährige Israelin laboriert nach wie vor an einer
hartnäckigen
Leistenzerrung, die sie unter anderem bereits beim Turnier
in Filderstadt zur Aufgabe gezwungen hatte. Nachdem sich dann
auch beim Training in den vergangenen Tagen keine Besserung
eingestellt hatte, entschied sich Smashnova auch ihren Start
beim Turnier in Linz abzusagen.
Somit kommt eine für Smashnova enttäuschende zweite
Saisonhälfte zu einem vorzeitigen Ende. Seit Roland Garros
Anfang Juni wurde die von ITMS Sports betreute Spielerin immer
wieder von Verletzungen zurückgeworfen und konnte somit
nie mehr an die hervorragenden Leistungen der ersten Saisonhälfte
anknüpfen.
In der hatte die in Weißrussland geborene Israelin
verschiedentlich mit guten Resultaten aufhorchen lassen. Einer
Viertelfinalteilnahme in Warschau ließ Smashnova Siege
über Magdalena Maleeva und Natalie Dechy in Berlin folgen.
Danach erreichte sie in Rom ein weiteres Mal die Viertelfinals
(Niederlage gegen Jennifer Capriati), ehe der insgesamt neunte
Turniersieg ihrer Karriere (Finalsieg über Molik) eine
großartige Woche in Wien abrundete.
Bei den darauffolgenden French Open in Paris machte sich
dann allerdings die Verletzungshexe ein erstes Mal bemerkbar.
Nach zwei souveränen Siegen wurde Smashnova beim Stand
von 6-0, 6-7 und 1-0 gegen die spätere Finalistin Elena
Dementieva gezwungen, das Match aufzugeben. Starke Krämpfe
verunmöglichten der kämpferi-schen Israelin eine
Fortsetzung des live auf Eurosport übertragenen Drittrundenspiels.
Seitdem sorgten größere und kleinere Verletzungen
immer wieder für
unfreiwillige Spielpausen bei Smashnova. Zur Untätigkeit
verdammt, musste sie zusehen wie sich ihr Ranking bis zum
Jahresende von Platz 16 auf 32 verschlechterte, ihrer schlechtesten
Platzierung seit drei Jahren.
Trotzdem ließ sich die Juniorensiegerin der French
Open 1991 nicht
unterkriegen. Voller Zuversicht blickt sie bereits jetzt auf
die Saison
2005, in der sie wieder für Furore sorgen will. Ein reduzierter
Turnier-plan soll ihr dann dabei behilflich sein, ähnliche
Verletzungen wie in diesem Jahr möglichst zu vermeiden.
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Anna Pistolesi beendet erfolgreiches Jahr mit Marathon-Match
(28. Oktober) In einem dramatischen Viertelfinale
der Generali Open in Linz, Österreich, unterlag Anna
Pistolesi der an drei gesetzten Russin Vera Zvonareva, wobei
das Match sicher zu den denkwürdigsten der Turniergeschichte
in Linz zählen wird. Beim Spielstand von 2:6, 6:3 und
5:1 sah die an Nummer sechs gesetzte Israelin bereits wie
die sichere Siegerin aus, doch die Russin warf trotz des Rückstandes
die Flinte nicht ins Korn und kämpfte unverdrossen weiter.
Bei 5:2 trennte Pistolesi nur noch ein Punkt vom Sieg, doch
Zvonareva wehrte den Matchball spektakulär ab. Danach
musste die Israelin wegen Muskelkrämpfen und konditioneller
Probleme auf dem Platz behandelt werden. Beim Stand von 5:3
und 5:4 vergab Pistolesi ihre Matchbälle Nummer zwei
und drei, danach drehte Zvonareva den Spieß um und verwertete
ihrerseits nach 2:38 Stunden den zweiten Matchball zum 6:2,
3:6, 7:5-Triumph. „Das war eine unglaubliche Partie,
in der ich am Ende die Glücklichere war. Beim Stand von
1-5 konnte ich zum Glück von Annas Ermüdung profitieren“,
gestand die 19-jährige Russin sichtlich erleichtert nach
dem Spiel. Sie konnte somit erfolgreich Revanche für
die vor zwei Monaten erlittene Niederlage von New Haven nehmen,
wo sie eine 6-1, 5-0 (30-0) Führung nicht zu ihrem Vorteil
nutzen konnte.
Zuvor hatte Pistolesi in der ersten Runde mit einem 6-4, 2-6,
6-2 über die Österreicherin Sybille Bammer drei
Sätze benötigt, bevor sie anschließend mit
6-3, 6-4 über die slowenische Qualifikantin Maja Matevzic
in die nächste Runde einziehen konnte.
Somit konnte die unangefochtene beste Spielerin Israels ein
weiteres erfolgreiches Jahr feiern, in dem sie im Sommer in
13 Spielen hintereinander ungeschlagen blieb und mit Weltranglistenplatz
15 ihre bisher beste Platzierung auf der WTA Tour verbuchen
konnte. Das Viertelfinale von Linz war auch gleichzeitig ihr
neuntes Match, das in diesem Jahr live auf Eurosport übertragen
wurde.
Der israelische Davis Cup Team Chef Oded Yaacov bestätigte
Pistolesis Aufstieg. „Pistolesi hat diese Aufmerksamkeit
wirklich verdient. Sie ist ein Topstar und die Top-Athletin
Israels.“
Als Israels erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten, war
Pistolesi mehrere Jahre konstant in den Top 100 zu finden,
bevor sie letztes Jahr die Top 20 durchbrechen konnte. Als
gebürtige Weißrussin zog sie mit ihrer Familie
1990 nach Israel. In ihrer Karriere konnte sie acht Einzeltitel
auf der WTA Tour gewinnen.
Im vergangenen Dezember wurde ihr in den Medien besondere
Aufmerksamkeit zuteil, da sie ihren ursprünglichen Nachnamen
Smashnova gegen den ihres Coaches, Claudio Pistolesi, eintauschte.
Die Heirat schien auch ihre sportlichen Leistungen zu beflügeln,
als sie zu Beginn des Jahres bis in die dritte Runde der Australian
Open vorstoßen konnte, nur knapp einen Monat nach ihrer
Heirat. Sie hatte zuvor seit 1999 dort keinen Sieg mehr feiern
können.
Ihr ehemaliger Coach Anthony Harris sieht eine klare Veränderung
in ihrem Leben auf dem Court und abseits des Courts. Dabei
lobt er ihre zurückliegende Saison in den höchsten
Tönen. „Einfach fantastisch, unglaublich! Seit
Anna verheiratet ist, hat sich vieles in ihrem Leben grundlegend
geändert. Sie ist glücklich und derzeit passt einfach
alles zusammen – wie die Ergebnisse zeigen.“
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Fox erzielt Top Einschaltquoten mit World Series
(28. Oktober) Obwohl die Best-of-Seven Baseball
Serie nicht über sieben Spiele lief, erwies sich der
4-2 Erfolg der Florida Marlins über die New York Yankees
in der diesjährigen World Series als ein großer
Zuschauererfolg für den Fernsehsender Fox.
Durch ihre Niederlage im sechsten Spiel am Samstag gegen die
Florida Marlins, verhinderten die Yankees ein äußerst
lukratives siebtes Spiel für Fox am Sonntag Abend. Dabei
wuchs die Begeisterung der Zuschauer stetig und mehr Leute
sahen das Spiel am Samstag als alle anderen Spiele der diesjährigen
Serie zuvor.
Mit einer Einschaltquote von 13.9 und einem Marktanteil von
25% - eine vorläufige Zahl von Nielsen Media Research
- und durchschnittlich 23,2 Millionen Zuschauern verzeichnete
Fox jedoch eine 12.8 Einschaltquote und einen Marktanteil
von 22% für die gesamte World Series. Damit lagen die
Zuschauerzahlen um 8% höher als bei allen sieben Spielen
vor einem Jahr und 17% höher als bei den ersten sechs
Spielen des vergangenen Jahres.
Insgesamt erreichte Fox 20,1 Millionen Zuschauer im Vergleich
zu 19,3 Millionen Zuschauern während der sieben Spiele
zwischen den Anaheim Angels und den San Francisco Giants vor
einem Jahr
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Popularität der Major League Baseball auf Rekordniveau
Die MLB Play-offs dominieren amerikanischen Alltag
(New York, 13. Oktober 2003) Major League
Baseball erlebt eine neue Welle der Popularität. Nach
einer spannenden regulären Saison, dominieren die MLB
Play-off Spiele den amerikanischen Alltag und die amerikanischen
Medien wie selten zuvor. Die Einschaltquoten des nationalen
Fernsehsenders FOX liegen für die League Championship
Series im Vergleich zum Vorjahr um 41% höher, die Stadien
sind bis zum letzten Platz ausverkauft.
Dramatische Schläge, herausragendes Pitching und großartig
auftrumpfende Starspieler, wie Sammy Sosa, Outfielder der
Chicago Cubs und Ivan Rodriguez, Catcher der Überraschungsmannschaft
der Florida Marlins machen die Play-offs zu den aufregendsten
in vielen Jahren.
Baseball ist überall das Thema und das riesige Interesse
der amerikanischen Öffentlichkeit wird dabei vor allem
durch die Rivalität zwischen den Teams und das potentielle
Aufeinandertreffen der historischen Mannschaften der Boston
Red Sox und der Chicago Cubs in der World Series geschürt.
Die beiden Mannschaften, die eine riesige nationale Fangemeinde
haben, können auf eine große Baseballgeschichte
zurückblicken und konnten seit Jahrzehnten keine Erfolge
in den Play-offs feiern. Die Boston Red Sox holten ihren letzten
Titel im Jahr 1918, die Chicago Cubs konnten die World Series
zuletzt im Jahr 1908 gewinnen.
Dazu kommt die große Rivalität zwischen den einzelnen
Mannschaften. Die Best-of-Seven Serie zwischen den Boston
Red Sox und ihrem Erzrivalen, dem Rekordsieger der vergangenen
Jahre, den New York Yankees ist daher an Spannung und Emotionen
nicht mehr zu überbieten. Auch die Chicago Cubs und die
Überraschungsmannschaft der diesjährigen Play-offs,
die Florida Marlins, sorgen für höchst abwechslungsreiche
Spiele.
Die geschichtsträchtigen Begegnungen, die große
Rivalität zwischen den Mannschaften und die größere
Ausgeglichenheit in der Liga nach der Abwendung eines Streiks
im vergangenen Jahr steigern das riesige Interesse in den
USA kontinuierlich. Schon während der regulären
Saison zeigte sich dieses wachsende Interesse. Fast 68 Millionen
Besucher, so viele wie die drei anderen Profiligen NFL, NBA
und NHL zusammen, konnte die Major League Baseball in diesem
Jahr verzeichnen. Am letzten Wochenende der regulären
Saison strömten 1,665,101 Fans durch die Tore der Stadien.
Damit lag das Wochenende unter den Top Ten in der Geschichte
der Major League Baseball. Die Aufregung über den spannenden
Kampf um die Play-off Plätze - im September waren noch
17 Teams im Rennen um die acht Play-off Plätze –
hat sich in die Play-offs übertragen.
Heute geht es weiter mit Spiel 4 zwischen den New York Yankees
und Boston Red Sox, morgen folgt Spiel 6 zwischen den Chicago
Cubs und Florida Marlins. Alle Spiele werden auch in Deutschland
live auf Premiere übertragen.
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Major League Baseball mit neuem Zuschauerrekord
(06. Oktober) Major League Baseball hat
die Regular Season 2004 mit einem neuen Zuschauerrekord abgeschlossen.
Mit 73'022'969 Fans wurde die alte Bestmarke aus dem Jahr
2000 um 3.8 Prozent übertroffen.
Selbst ein vom Wetterpech verfolgter September (14 Spieltage
fielen dem Wetter zum Opfer) konnte nicht verhindern, dass
der alte Rekord von 72'748'970 Zuschauern deutlich übertroffen
wurde. Im Durchschnitt besuchten 30'401 Baseballfans die Spiele
der MLB.
„Der neue Zuschauerrekord ist ein weiteres Indiz dafür,
dass diese
großartige Sportart so populär ist wie nie zuvor“,
erklärte Kommissionär Allan H. (Bud) Selig. „Nach
der tollen Regular Season freuen wir uns jetzt alle auf möglichst
spannende und begeisternde Playoffspiele.“
Insgesamt gelang es dieses Jahr neun Mannschaften die magische
Grenze von drei Millionen Zuschauern zu durchbrechen. In der
American League waren dies die New York Yankees und Anaheim
Angels, während dem es in der National League gleich
sieben Teams (Los Angeles, San Francisco, Philadelphia,
Chicago, Houston, St. Louis, San Diego) vorbehalten war, ihre
Heimspiele vor über drei Millionen Fans austragen zu
dürfen.
Zusätzlich verbuchten sieben Klubs die höchsten
Zuschauerzahlen ihrer Geschichte: Boston –2'837'304;
New York Yankees – 3'775’292; Anaheim –
3'375'677; Houston – 3'087'872; Chicago Cubs –
3'170'184; Philadelphia – 3'250'092; und San Diego –
3'016'752. Außerdem registrierten die Los Angeles Dodgers
(3'488'283) die höchste Zuschauerzahl seit 1983.
Als wahres Zugpferd erwiesen sich wieder einmal die New York
Yankees, die als erster Klub über 3 Millionen Fans (3'308'666)
zu ihren Auswärtsspielen lockten. Zuvor war diese Ehre
den Cincinnati Reds zugestanden, die den alten Rekord im Jahre
2000 aufgestellt hatten.
Ein Rekordjahr durften auch die Minor League Baseball Klubs
für sich in Anspruch nehmen. Zusammen mit deren 39'887'755
Fans besuchten somit beinahe 113 Millionen Zuschauer professionelle
Baseballspiele in 2004.
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Major League Baseball zurück in Washington
(30. September) Major League Baseball kehrt
nächstes Jahr nach Washington zurück. Pünktlich
zum Beginn der Spielzeit 2005, werden die Montreal Expos in
die amerikanische Hauptstadt umsiedeln.
Bekannt gemacht wurde der Umzug von Expos Präsident
Tony Tavares. Mit dem Heimspiel gegen die Florida Marlins
endete somit eine zwei Jahre lange Suche nach einem neuen
zu Hause für Montreal.
Offizielle der Major League Baseball bestätigten die
Meldung auch gegenüber dem Bürgermeister der Stadt
Washington, Anthony Williams.
Mit dem Umzug werden die Montreal Expos zur ersten MLB Franchise
seit 33 Jahren, welche sich in einer neuen Heimat niederlässt.
Damals hatten die Senators Washington verlassen und waren
als Rangers nach Texas gezogen.
Die Expos hatten schon seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten
zu kämpfen gehabt. Ein Streik in 1994 hatte den damaligen
Meisterschaftsanwärter so schwer getroffen, dass er sich
nur sehr langsam und unwesentlich erholte. In den letzten
beiden Jahren musste die Mannschaft sogar von den 29 anderen
MLB Teambesitzern finanziert werden.
Laut der Website von MLB, werden die Expos in Washington
unter einem neuen Teamnamen auflaufen. Solange das neue, $400
Millionen teure Baseballstadion an den Ufern des Anacostia
River noch nicht fertiggestellt ist, werden die Spiele Washingtons
allerdings noch im RFK Stadium stattfinden.
Überhaupt ist noch nicht ganz sicher, ob der neue Ballpark
tatsächlich auch gebaut werden kann. Um das Projekt zu
verwirklichen, muss der City Council erst die Finanzierung
des neuen Stadions absegnen, inklusive einem Kredit über
$13 Millionen um die Restaurierung des veralteten JFK Stadions
zu sichern.
Reine Formsache dürfte hingegen die Zustimmung der MLB
Teambesitzer sein, für welche 75% der Stimmen benötigt
werden.
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Tennisspielerinnen bei Teenagern populär
(24. September) Gleich vier Tennisspielerinnen
stehen in der Beliebtheitsskala weiblicher Sportlerinnen ganz
oben. Dies ergab eine Umfrage des amerikanischen Gallup Tuesday
Briefing Youth Survey.
Die Anfang August gemachte Umfrage bat 13 bis 17-jährige
Jugendliche, ihre drei beliebtesten männlichen und weiblichen
Sportstars aufzuzählen. Klare Siegerinnen bei den Damen
wurden dabei die beiden Williams Schwestern, Serena und Venus.
Mit 14% und 13% der Stimmen belegten die US-Amerikanerinnen
die Plätze eins und zwei einer Liste, in der mit Anna
Kournikova (6%) und Maria Sharapova (2%) auch noch zwei weitere
Tennisspielerinnen Unterschlupf fanden. Fußballerin
Mia Hamm, die WNBA Spielerinnen Lisa Leslie und Sheryl Swoopes,
Leichtathletin Marion Jones und Eiskunstläuferin Michelle
Kwan wurden ebenfalls häufig genannt.
Bei den Männern führte Basketball Superstar Michael
Jordan mit 10% der Stimmen die Liste der populärsten
Sportler an. Ihm dicht auf den Fersen waren das ehemalige
Laker Duo Shaquille O'Neal und Kobe Bryant, gefolgt von Tiger
Woods, Allen Iverson und Tennisstar Andy Roddick (3% ). Des
weiteren wurden Brett Favre, Jason Kidd, LeBron James, Derek
Jeter, Tracy McGrady, David Beckham, Michael Vick, Pedro Martinez
und Lance Armstrong am häufigsten genannt.
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Major League Baseball vor Zuschauerrekord
(02. September) Major League Baseball steht
kurz davor, mit 74.3 Millionen Fans einen neuen Zuschauerrekord
aufzustellen. Grossen Anteil daran haben die New York Yankees,
die bereits über drei Millionen Zuschauer zu ihren Spielen
begrüßen durften. Auch sieben andere Klubs sind
auf dem besten Weg, die magische Schallmauer von drei Millionen
Fans zu überbieten.
Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2000 steht bei 72.748.970
Zuschauern. Wie USATODAY.com berichtete, haben in dieser Spielzeit
bereits 60.035.551 Fans die Tore der MLB Stadien passiert.
„Es ist ein bemerkenswertes Jahr und egal wie man es
auch misst, ob mit Fernseheinschaltquoten, Radio oder Besucherzahlen,
Baseball war noch nie so populär wie jetzt,“ erklärte
Kommissionär Bud Selig.
Nebst den Yankees sind auch die Anaheim Angels, Los Angeles
Dodgers, San Francisco Giants, Philadelphia Phillies, Chicago
Cubs, Houston Astros und St. Louis Cardinals auf dem besten
Weg, drei Millionen Zuschauer zu erreichen.
Ebenfalls in diese Liste gehörten eigentlich die Boston
Red Sox. Allerdings verfügt ihr Stadion, der Fenway Park,
nur über ein Fassungsvermögen von 35,000 Zuschauern.
Somit ist es für die Red Sox auch bei ständig ausverkauftem
Haus unmöglich, die Grenze von drei Millionen Fans zu
erreichen.
Wie MLB des weiteren veröffentlichte, zogen 14 zusätzliche
Teams mindestens zwei Millionen Zuschauer an. Außerdem
gelang es mit Ausnahme der Montreal Expos jeder Mannschaft,
mindestens eine Million Fans zu ihren Spielen zu locken.
Selig glaubt in den spannenden Playoffs 2003, der schlagzeilenträchtigen
Saisonpause (inklusive dem Wechsel von Alex Rodriguez), verbessertem
Marketing, zwei neuen Stadien und der Ausgeglichenheit der
Liga die Gründe für den Zuschaueraufschwung erkannt
zu haben.
„Man hofft wieder in Detroit, und das ist der Grund
warum wieder mehr Fans die Spiele der Tigers besuchen,“
sagte Selig. „ In vielen Städten hofft man wieder.“
Leider mussten auch acht Klubs einen Zuschauerrückgang
vermelden. Vor allem die Toronto Blue Jays (- 84.000) und
die Kansas City Royals (- 89.000) erlebten ein schlechtes
Jahr, während dem sich die Zuschauerrückgänge
bei den anderen Teams in minimalen Grenzen hielten.
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Baseball World Cup kann stattfinden
(20. August) Der langersehnte Baseball World
Cup kann nun doch stattfinden. Die Teambesitzer der Major
League Baseball entschlossen sich im Rahmen ihrer Vierteljahres
Konferenz, der Durchführung des Turniers im Jahre 2006
zuzustimmen.
Nach einer Planungsphase von über einem Jahr, hat der
Baseball World Cup nun endlich grünes Licht für
seine Austragung erhalten. Wie Kommissionär Bud Selig
am Donnerstag bekanntgab, wird das Turnier während des
Spring Trainings 2006 seine Premiere feiern.
Somit findet das Turnier mit einjähriger Verspätung
doch noch statt. Die Verzögerungen hatten sich aufgrund
von Terminproblemen der Japaner ergeben, welche sich zwecks
Neustrukturierungen ihrer eigenen Profiligen nicht in der
Lage sahen, den ursprünglichen Termin im Jahre 2005 einzuhalten.
Sollte jetzt alles nach Plan verlaufen, wird der World Cup
zum ersten internationalen Turnier, an dem Spieler aus der
MLB teilnehmen werden. Weitere Ausgaben des Turniers sind
dann alle vier Jahre geplant, wodurch die zweite Austragung
des Baseball World Cups 2009 stattfinden würde.
Des weiteren wurde an der gestrigen Konferenz beschlossen,
den Vertrag von Kommissionär Bud Selig um vier Jahre
bis 2009 zu verlängern. Seine in den vergangenen zwölf
Jahren gemachte Arbeit wurde von den Teambesitzern der MLB
in höchsten Tönen gelobt. Selbst eine Vertragsverlängerung
für zehn Jahre, wie von einem Teambesitzer vorgeschlagen,
hätte angesichts der großen allgemeinen Zufriedenheit
nicht von vornherein ausgeschlossen werden können.
Immerhin war es Selig, der mit einigen Änderungen die
Weichen für eine bessere finanzielle Zukunft der Liga
gestellt hatte. Die Vergrößerung des Playoff Teilnehmerfeldes
von vier auf acht Teams (1995) und die Einführung der
Interleague Spiele (1997) sind nur zwei der Neuerungen die
auf sein Konto gehen. Selig schaffte es auch, die Spieler
von der Notwendigkeit einer Luxussteuer zu überzeugen
und brachte die Teams dazu, die Einnahmenteilung untereinander
zu verstärken. Und vor zwei Jahren einigten sich die
Spieler zum ersten Mal seit 1970 auf einen neuen Arbeitsvertrag,
ohne dass dazu vorher ein Streik notwendig gewesen wäre.
"Baseball war wie ein Dinosaurier. Es hat sich nicht
verändert, und als wir es versuchten, wurden wir von
allen Seiten kritisiert," erklärte Selig. "Aber
die Zeiten haben sich geändert und der Wettbewerb mit
anderen Sportarten und Unterhaltungsformaten ist so intensiv
geworden, dass es sehr, sehr wichtig ist, immer einen Schritt
voraus zu bleiben."
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MLB International führt Elite Baseball Camp
in Europa durch
(10. August) Vom 11. – 15. August
wird Major League Baseball International (MLBI) das fünfte
europäische Elite Baseball Camp in Amsterdam(Holland)
durchführen.
Der Event, welches den größten Baseballtalenten
Europas hervorragende Trainingsmöglichkeiten bietet,
wird im Sportpark Ookmeer stattfinden. Dabei werden 50 der
besten 15 und 16 jährigen Baseballspieler Europas am
Elite Baseball Camp 2004 teilnehmen, unter ihnen mit Lennart
Weller (Cologne Cardinals), Max Boldt (Mainz Athletics), Fred
Kraft und Aljoscha Heller (beide Paderborn Untouchables) auch
vier deutsche Jugendnationalspieler.
Insgesamt sind neben dem deutschen Verband 14 weitere nationale
Baseballverbände vertreten, inklusive denjenigen aus
Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Holland,
Irland, Italien, Kroatien, Österreich, der Slowakei,
Spanien, Schweden, und der Tschechei.
“Das Ziel dieses Camps ist es, Spielern die bereits
jetzt die Fähigkeit
haben Baseball auf hohem Niveau zu spielen, mit spezifischem
Training und Instruktionen weiterzuhelfen,“ meint Jim
Small, Vizepräsident der internationalen Marktentwicklung
für MLB. “MLB hofft das diese Hilfe entscheidend
zu langen und erfolgreichen Karrieren dieser Spieler beiträgt.“
Dafür dass dieses ehrgeizige Ziel auch möglichst
in die Tat umgesetzt werden kann, ist in erster Linie Cheftrainer
Jim Lefebvre verantwortlich. Vor seinem Einstieg bei MLBI
hat Lefebvre, der National League Rookie des Jahres 1965,
bereits die Milwaukee Brewers, die Chicago Cubs und die Seattle
Mariners in den Major Leagues gecoacht. Zudem trainierte der
ehemalige LA Dodger im vergangenen Jahr das Nationalteam Chinas
im Rahmen der
Asienmeisterschaften in Sapporo (Japan).
Nebst Lefebvre gehören Bruce Hurst (ehemaliger Pitcher
der Boston Red Sox und der San Diego Padres), Rod Delmonico
(Cheftrainer der Universität von Tennessee und ehemaliger
NCAA Trainer des Jahres), Alex Agostino (Vorsitzender für
das Scouting der Florida Marlins in Kanada), Pepito Centeno
(Vorsitzender MLB Scouting Büro für Puerto Rico),
Rick Dell (Koordinator der regionalen MLB Envoy Programme
für Asien und pazifische Randgebiete), und Pat Doyle
(MLB Envoy Programm Koordinator) zum Betreuerstab.
Im Rahmen des europäischen Elite Baseball Camps werden
vor allem die Grundelemente des Baseballspiels auf hohem Niveau
trainiert. Das Hauptaugenmerk der Trainer liegt daher vordergründig
beim korrektem Laufen, Fangen, Werfen, Fielden und Pitchen.
Dabei wird das Betreuerteam auch von zwei erfahrenen Jugendtrainern
aus Deutschland unterstützt. Alexander Dix (München)
und Markus Raslan (Rüsselsheim) werden dabei sicherlich
ebenfalls von den noch zu machenden Erfahrungen profitieren
können.
Nebst dem reinen Baseballtraining, wird den Teilnehmern zusätzlich
noch die Möglichkeit geboten, sich in sogenannten “Life
Skills“ Seminaren weiterzubilden. Dort lernen die jungen
Baseballer Wissenswertes zu den Themen Ernährung, Karriereplanung,
Krafttraining und Verletzungsvorbeugung - bzw. – behandlung.
Als abschließender Höhepunkt findet am Sonntag
schließlich noch ein internes Trainingspiel statt. Trainer
und Familienangehörige der Spieler sind eingeladen, dem
finalen Highlight beizuwohnen.
Insgesamt finden MLBI Elite Baseball Camps zum sechsten Mal
statt. Letztes Jahr wurden sie in Montreal (Kanada) und Bonn
(Deutschland) ausgetragen. Seit 1999 wurden über 70 Absolventen
der Elite Camps von Major League Teams
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Maddux erreicht Meilenstein in seiner Karriere
(08. August) Chicago Cubs Pitcher Greg Maddux
ist es als 22. Pitcher in der Geschichte der Major League
Baseball gelungen, 300 Siege im Laufe seiner Karriere zu erzielen.
Dabei führte Maddux seine Cubs am Samstag zum 8-4 Erfolg
über die San Francisco Giants und verbesserte somit seine
Karrierebilanz auf 300 Siege bei nur 170 Niederlagen. Vor
Greg Maddux hatte in der vergangenen Saison zuletzt Roger
Clemens den Einzug in den exklusiven 300-er Klub geschafft.
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Europas Baseballspitze drängt in die Major League Baseball
(06. August) Baseball – das ist für
viele Leute immer noch gleichbedeutend mit den Vereinigten
Staaten von Amerika. Zu einem Zeitpunkt an dem Talente aus
der ganzen Welt in die MLB rekrutiert werden, entwickelt sich
“America’s Favourite Pasttime“ jedoch immer
mehr zum internationalen Sport. Mittlerweile sind über
25 Prozent der Major League Spieler nicht in Amerika geboren
worden. Während eine Vielzahl der Spieler ihre Herkunft
in Gebieten wie Puerto Rico oder der Dominikanischen Republik
hat, gibt es immer häufiger auch Spieler, die den Weg
in die Major League von Europa aus angetreten haben. Derzeit
sind die Niederlande mit sieben Spielern (in Farmteams) das
am häufigsten vertretene Land.
Dabei sind es Anlässe wie die Haarlem Baseball Week in
Holland, welche das ständige Wachstum des Baseballsports
in Europa vorantreiben. Das einwöchige Vorbereitungsturnier
zur Olympiade in Athen wurde letzte Woche mit sechs Teams
aus der ganzen Welt veranstaltet. Die Reno Astros (USA), Italien,
Japan, China Taipei, Cuba und die Niederlande kämpften
dabei während 10 Tagen um Titel und Ehre. Nach einem
3-1 Erfolg über Cuba war es schließlich der Heimmannschaft
vergönnt, das traditionsreiche Turnier für sich
zu entscheiden. Und dank der fortlaufenden Weiterentwicklung
des internationalen Spielbetriebs auf der ganzen Welt, können
sich immer mehr Länder darauf freuen, zukünftig
ihre Eigengewächse in der Major League Baseball bestaunen
zu können.
Europäische Spieler in der MLB
Rogear Bernadina, Den Haag, Niederlande, OF, Expos, .254
Jeffrey DeVrieze, Almere, Niederlande, C, Marlins, .188
Nestor Perez, Teneriffa, Spanien, SS, Devil Rays, .321
Danny Rombley, Amersfoort, Niederlande, OF, Expos, .212
Vince Rooi, Amsterdam, Niederlande, 3B, Expos, .207
Pitchers
Kenny Berkenbosch, Flevoland, Niederlande, Marlins, 1.8
Ferenc Jongejan, Utrecht, Niederlande, Cubs, 2.05
Alex Smit, Eindhoven, Niederlande, Twins, 2.54
Rick Vanden Hurk, Eindhoven, Niederlande, Marlins, 2.66
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Smashnova hofft trotz Sponsorendisput auf Olympiateilnahme
(01. August, Reuters) Anna Smashnova-Pistolesi,
Israels beste Tennisspielerin, will an den olympischen Spielen
in Athen trotz Sponsorenkonflikt an den Start gehen.
“Sein Land vertreten zu dürfen ist etwas ganz
spezielles für jeden Athleten“, meinte Smashnova-Pistolesi
in einem von ihrem Management, ITMS Sports, veröffentlichten
Statement. “Ich habe sehr hart für diesen Moment
gearbeitet und verdiene die Chance, mein Land mit Würde
und Stolz vertreten zu dürfen.“
Als Weltnummer 17 und neunfache Turniersiegerin der WTA Tour,
ist Smashnova-Pistolesi eine der größten Medaillenhoffnungen
für Israel. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Athletin
bei den am 13. August beginnenden olympischen Spielen gar
nicht am Start sein wird.
Wie das israelische olympische Komitee bestätigte, ist
es möglich dass die Spiele ohne Smashnova stattfinden
werden falls die Spielerin sich weigert, in den Kleidern des
offiziellen Teamausrüsters aufzutreten.
Lotto, Smashnovas persönlicher Ausrüster, erklärt
dass die Athletin außer bei Spielen im olympischen Tennisturnier
in Kleidern von Speedo auftreten kann.Speedo wiederum, besteht
auf sein Recht als exklusiver Sponsor des israelischen Olympia
Teams.
ITMS Sports erklärte Sonntags das man noch immer bestrebt
ist, eine Lösung zu finden. Dies obwohl die beiden Ausrüsterfirmen
nicht mehr direkt miteinander kommunizieren.
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Sponsorenkonflikt gefährdet Smashnovas Olympiateilnahme
(22. Juli, Reuters) Ein Konflikt zwischen
Anna Smashnova-Pistolesis persönlichem Sponsor und dem
Ausrüster des israelischen Olympia Teams droht die Olympiateilnahme
der besten Tennisspielerin des Landes platzen zu lassen.
“Unglücklicherweise wird es immer realistischer,
dass Anna in Athen nicht spielen kann,“ meinte denn
auch der Präsident des israelischen olympischen Komitees,
Zvi Varshaviak, am vergangenen Donnerstag.
“Anna weiß dass sie in den von unserem Sponsor
zur Verfügung gestellten Kleidern spielen muss, schließlich
haben wir einen Exklusivvertrag mit Speedo abgeschlossen.
Lotto wird sich anpassen müssen.“
Lotto, Smashnovas persönlicher Ausrüster, erklärt
dass die Athletin außer bei Spielen im olympischen Tennisturnier
in Kleidern von Speedo auftreten kann.
Speedo wiederum, besteht auf sein Recht als exklusiver Sponsor
des israelischen Olympia Teams.
Smashnova, Weltnummer 17 und Siegerin von neun WTA Turnieren,
ist bei den olympischen Spielen fürs Einzelturnier gemeldet.
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All-Star Game 2006 in Pittsburgh
(21. Juli) Das All-Star Game der Major League
Baseball findet 2006 im PNC Park statt. Die Vergabe des Spiels
nach Pittsburgh bildet den vorläufigen Höhepunkt
der gemeinsamen Bemühungen der Stadt, des County und
der Pirates das All-Star Game zurück nach Pittsburgh
zu bringen.
In Anbetracht des großen kommerziellen Potenzials der
Veranstaltung, hatten sich nicht weniger als fünf Städte
für die Austragung des All-Star Games beworben. Pittsburgh
setzte sich schlussendlich gegen San Francisco und Phoenix
durch, und darf sich nun auf Mehreinnahmen von etwa $ 80 Millionen
freuen.
Mit einem Fassungsvermögen von 37.898 Zuschauern ist
der PNC Park das zweitkleinste Stadion der Major League Baseball
neben Bostons Fenway Park. Die Nachfrage nach Tickets zur
Midsummer Classic 2006 dürfte demnach ausgesprochen stark
sein. Bereits 1994, als das All-Star Game Pittsburgh zum letzten
Mal beehrte (im Three Rivers Stadium), schnellten die Ticket
Preise um bis zu 40 Prozent in die Höhe. Auch 2006 werden
Dauerkartenbesitzer wieder vom Erstkaufsrecht profitieren
können und somit wohl erneut einen harten (Preis)Kampf
um die restlichen Plätze auslösen.
Für Fans der Pirates dürfte sich ein Besuch des
Spiels jedoch gleich in zweifacher Hinsicht ausbezahlen. Der
Verein hat berechtigte Hoffnungen bis 2006 einige seiner jungen
Talente ins All-Star Roster integrieren zu können. "Ich
freue mich jetzt schon darauf unseren jungen Spielern in zwei
Jahren beim All-Star Game zuschauen zu können,"
meinte denn auch ein begeisterter Pirates CEO Kevin McClatchy.
Insgesamt wird das All-Star Game 2006 zum fünften Mal
in Pittsburgh Station machen. Bei den vorangegangenen vier
Besuchen der MLB Midsummer Classic fanden jeweils zwei Spiele
im Forbes Field (1944 & 1959), beziehungsweise im Three
Rivers Stadium (1974 & 1994) statt.
Im weiteren Verlauf des Sommers geht es für Commissioner
Allen H. "Bud" Selig nun vor allem darum, auch gleich
die All-Star Games 2007, 2008 und 2009 unter den entsprechenden
Bewerbern zu verteilen. Hoffen ist somit auch für die
soeben unterlegenen Städte bereits wieder erlaubt, auch
wenn Selig warnt: "Es gibt wirklich viele ausgezeichnete
Kandidaten, mit neuen Stadien, und einem großen Interesse
am All-Star Game, aber schlussendlich muss ich einfach fair
bleiben und der besten Kandidatur meinen Zuschlag geben."
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MLB Roadshow ein großer Erfolg
(14.Juli) Die Play Ball! Roadshow, die interaktive
Baseball Event Tour der Major League Baseball, war zum wiederholten
Male ein riesiger Erfolg in ganz Deutschland. Im Rahmen der
Kampagne von MLB nutzten in den vergangenen sechs Wochen beinahe
9000 Schülerinnen und Schüler in 18 deutschen Städten
die Möglichkeit, sich kostenlos in die Geheimnisse des
Baseballsports einweihen zu lassen. Tipps zum richtigen Pitchen,
Laufen und Werfen wurden dabei ebenso gerne entgegen genommen
wie Belehrungen zu taktischen oder strategischen Bereichen
des Spiels. Höhepunkt jeder Woche waren jedoch die äußerst
beliebten Schülerliga Startevents, welche von Burger
King und MLB perfekt mit Spielen, Photos, und offizieller
Trikotübergabe inszeniert wurden. Die spezielle MLB Baseballatmosphäre
blieb dabei noch manchem Teilnehmer lange in Erinnerung, egal
ob Lehrer, Schüler oder zufällig vorbeischlendernder
Passant.
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Steigende Zuschauerzahlen bei MLB
(12.Juli) Major League Baseball erfreut
sich immer größerer Beliebtheit. Gemäss einer
Studie von USA TODAY, erhöhte sich die Zuschauerzahl
bei MLB Spielen alleine im Vergleich zum Vorjahr um mehr als
elf Prozent. Mit durchschnittlich 29,906 Fans erreicht MLB
diese Saison somit den höchsten Zuschauerzuspruch seit
1999.
Zuschauerzahlen der MLB seit 1999
Jahr Zuschauer pro Spiel
1999
-
27,924
2000
-
29,283
2001
-
29,566
2002
-
27,719
2003
-
26,842
2004
-
29,906
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‘Ladies First’ auch im Tennissport
(07.Juli) Maria Sharapovas jugendliche Unbekümmertheit
und Serena Williams druckvolles Spiel hinterließen vergangenen
Samstag auch beim amerikanischen Fernsehpublikum einen abermals
nachhaltigen Eindruck.
Mit einer Sehbeteiligung von 3.9 auf dem amerikanischen Sender
NBC übertrumpfte das Damen Endspiel des traditionsreichen
Wimbledon Turniers auch in diesem Jahr das Finale der Herren
zwischen dem Amerikaner Andy Roddick und dem Schweizer Roger
Federer. Kleiner Trost für die Herren: Das Duell Roddick
gegen Federer erreichte immerhin ein Rating von 3.6, den höchsten
Wert eines Herren Endspiels in den vergangenen vier Jahren.
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